Der Wiener Rudi Stohl, gelernter Kfz-Meister, startete seine Karriere 1969 mit geringem Budget als klassischer „Privatfahrer“. Da er meist nicht über die Mittel der großen Werksteams verfügte, spezialisierte er sich auf harte Extrem-Rallyes (wie die Safari- oder Himalaya-Rallye), bei denen er oft Fahrer und Mechaniker zugleich war. Nur ein einziges Mal, 1986, fuhr er kurzzeitig als Werksfahrer für Audi.
Trotz der privaten Konkurrenzsituation erzielte er beachtliche Resultate:
- 1982: Erster Österreicher, der das Ziel der Safari Rallye erreichte
- 1982: Erster Österreicher, der das Ziel der Safari Rallye erreichte.
- 1983: Sieg in der Gruppe „A“ bei der Argentinien-Rallye (im Audi 80).
- 1986: Vize-Weltmeister der Gruppe „A“ und „Österreichischer Automobilsportler des Jahres“.
- Podestplätze: 2. Platz bei der Rallye Elfenbeinküste (1990) und der Akropolis-Rallye (1995).
Sein Sohn Manfred Stohl ist ebenfalls ein erfolgreicher Rallyefahrer.




